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Dienstag, 25. Februar 2014

Lesefutter- Mein Herz zwischen den Zeilen


Titel:

Mein Herz zwischen den Zeilen – Jodi Picoult und Samantha van Leer


Klappentext:
»Hilf mir« - Deliah kann es kaum fassen, als sie diese Nachricht in ihrem Lieblingsbuch findet. Offensichtlich hat Oliver, der umwerfend gut aussehende Prinz der Geschichte, die Bitte speziell für sie hinterlassen. Und tatsächlich: Schnell stellen die beiden fest, dass sie über die Grenzen der Buchseiten hinweg miteinander sprechen können. Doch das reicht ihnen schon bald nicht mehr aus. Oliver ist schon lange genervt von seinem Märchen, das er immer wieder durchspielen muss, sobald ein Leser das Buch aufschlägt. Und er findet Gefallen an Deliah, die so anders ist als die langweilige Prinzessin Seraphima, die er sonst immer küssen muss. Da ist es doch klar, dass er endlich zu ihr will! Und Deliah: Die hat sich längst Hals über Kopf in ihren Märchenprinzen verliebt. Und ist begeistert von der Idee, Oliver aus dem Buch herauszuholen. Doch wie können die beiden es schaffen, die Grenzen zwischen ihren so unterschiedlichen Welten zu überwinden? 

Darum gehts:
Delilah hat nicht viele Freunde. Dass sie gern liest, und dann auch noch ausgerechnet Märchen macht sie erst recht zu Außenseiterin. Als sie das Märchen über Prinz Oliver liest, fällt ihr auf, dass sich auf der letzten Seite etwas verändert hat.
Oliver hat sein vorgeschriebenes Leben satt. Als er merkt, dass er mit Delilah kommunizieren kann, entwickelt sich eine ziemlich ungewöhnliche Liebesgeschichte und die Beiden versuchen, einen Weg zu finden, Oliver aus dem Buch heraus in die Welt von Delilah zu holen.

Was machen die Charaktere, wenn keiner das Buch liest?
Sie wandern in ihrer eigenen Welt umher, sind Schauspieler und gar nicht diejenigen, die sie eigentlich sein sollen und ihr Charakter ist auch oft anders als im Buch. Sie entwickeln sich weiter und leben im Prinzip ein Leben so wie jeder - gefangen in ihrer Welt. Denn wenn das Buch aufgeklappt wird, dann stehen sie auf der Bühne und müssen ihr Stück spielen, notfalls purzeln sie auch mal eben quer durch das Buch. Aber was ist, wenn eine Person die Nase voll hat und aus dem Buch ausbrechen möchte?

Ich fand die Idee süß und habe das Buch für meine Tochter gekauft. (Aber wenn Mama dann nichts zu Hand hat, leiht sie sich auch gern mal was aus Töchterchens Bücherregal)


Mein Fazit
Mir hat die Idee sehr gut gefallen, die Umsetzung fand ich dann nicht ganz so gelungen. Es war doch etwas vorhersehbar und platt. Zwischendurch ist es auch mal etwas langatmiger. Was ich allerdings besonders schön fand ist, dass in die Geschichte das Märchen, in der Oliver den Prinzen spielt, eingebettet ist. Außerdem gibt es noch eine Menge schöner Illustrationen, die das Buch ist sehr hochwertig machen.



Ein Jugendbuch, für Mamas nur im Notfall geeignet


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