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Dienstag, 23. August 2016

Manchmal muss man

eine Schritt zurück treten um vorwärts zu kommen.


Hallo meine Lieben,

heute mal erstmal ein bisschen Seelenstriptease: (aber nicht nur, siehe weiter unten)

Bei mir zählt (meistens) das Motto: "Erst die Arbeit, dann das Vergnügen"
Dh. vor dem Urlaub putze ich das ganze Haus, auch Ecken, über die ich im Alltag locker wegsehen kann.
Am Freitag wird alles erledigt, damit am Wochenende gemütlich sein kann usw., bevor ich lese muss erst alles fertig sein (in diesem Fall weil ich weiß, dass ich mich dann nicht mehr vom Buch losreißen kann)

Warum das so ist, weiß ich nicht. Meine Eltern sind eigentlich nicht so und ich behaupte jetzt mal, wir wurden auch nicht so erzogen. Trotzdem kann ich da nicht aus meiner Haut.

Auch beim Nähen steht mir der Spruch oft im Weg. Da hab ich einen Auftrag/ eine Idee, die noch nicht richtig stimmig ist, mir quer liegt, oder auf den ich gerade einfach keine Lust habe, aber zur Seite legen und was anderes nähen kann ich nicht. Denn das steht auf Platz 1 der To-Sew-Liste. Dann stehen die Maschinen lieber still. (Ich glaub einer der Gründe, weshalb ich kaum UFO's im Regal hab)

Ich mach mir also meine eigene Näh-Blockade, denn irgendwann reihen sich im Hintergrund immer mehr Sachen die ich machen müsste.

So ging es mir auch diesen Sommer. Ich hatte ein Kleid im Kopf, eigentlich ganz einfach, ohne viel Schnickschnack. Aber das Kleid wollte nicht so wie ich. Also lag das Kleid halb fertig an der Nähmaschine und staubte vor sich hin.

Bis ich Ende Juli mal wieder auf ein schönes Statement bei Ricarda von Pech und Schwefel gestoßen bin. Gut, bei ihr war es  "dass das Leben, wenn es nicht durch ein Display betrachtet wird, noch ein bisschen mehr Leben ist." (Zitat Ende)  Aber für mich war es der Anstoß einfach mal wieder ein bisschen mehr auf MICH zu hören. Mehr "Worauf hab ich Lust" weniger "Was ist noch zu tun"

Einer der Gründe, weshalb ich eine Blogpause gemacht habe, obwohl ich ja nicht weg war. Ich wollte mal wieder an die Näherei und meinen Blog denken, ohne im Hinterkopf zu haben, das musst du noch fotografieren, darüber könntest Du posten usw.

Dann noch das Kleid ganz hinten in den Schrank geräumt und schon flutschte es wieder :)

Zuerst gab es ein paar Mug Rugs. Der Sohnemann hatte sich welche gewünscht, die ein bisschen Jungstauglich sind ;)
Ich denke die sind ok:









Die Plottdatei ist von kreativmanufaktur bayern und ihr bekommt sie hier, die Stickdatei von Made by caffado



Wie macht ihr das? Näht ihr nach Lust und Laune? Nach einem Plan? 
Und wenn ihr eine Blockade habt, wie löst ihr die?

Ich freu mich über Tipps











verlinkt bei:

*HoTHandmade on Tuesday

Kommentare :

  1. Ein schöner Blogpost! Die MugRugs sind ja echt cool und jungsmäßig!
    Geht mir aber auch oft so, erst die Pflichten erledigen und mein Kind geht auch vor, dann komm ich erst und so endet der Tag oft ohne Nähmaschine. Aber wenn dann mal Luft bleibt, hab ich auch den Kopf frei. Manchmal schwirren mir aber auch so viele Ideen im Kopf herum, daß ich nicht weiß, womit fange ich denn nun an. Manchmal ist dann die Lust weg und manchmal hilft es, wenn ich ein bißchen meine Nähbude aufräume, neu sortiere, da fällt mir dann bestimmt was in die Hände, was schreit, fang mit mir an. Und dann fluppt's oft wieder.
    GLG Mel

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  2. Hi, ich bin da genauso wie Du. Ich sage immer erst die Arbeit dann das Vergnügen. Leider dauert die Arbeit (Aufräumen, Abwaschen, Wäsche...) dann immer so lange, dass das Kind wieder wach ist und ich kein Vergnügen habe. Also habe ich in der letzten Zeit auch mal die Abwäsche liegen gelassen und mich an die Nähmaschine gesetzt. Leider war das schlechte Gewissen immer im Kopf. Warum das so ist weiß ich nicht. Meine Schwester ist da ganz anders. Und auch bei mir gibt es Nähprojekte die ich nicht mag (z.B. Bünchen nähen) und die bleiben ewig liegen. Aber wenn es fast zu spät ist dann stresse ich mich und lege los. Hach aber so richtig kann ich nicht aus meiner Haut. Tipps habe ich also leider nicht.

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  3. Tolle Mug Rugs und in jedem Fall jungstauglich. Ich nähe immer im Akkord. 3 Teile gleichzeitig, die erst alle zugeschnitten, dann an der Ovi zusammengenäht werden und dann an der normalen Nähmaschine versäumt werden. Bilder werden dann immer nach Bedarf für den Blog gemacht (da der Großteil bei mir an Aktionen gebunden ist, werden die Fotos gemacht, wenn es nötig wird). Diese Aktionen bestimmen aber auch oft meine Prioritätenliste, was bei mir aber auch nötig ist, sonst würde ich nur die Zeit verdaddeln. "Abgabetermine" sorgen bei mir dafür, dass es konzentriert vorwärts geht.

    LG Anja

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  4. Also erst mal sind die mugrugs sehr cool! Und ähm, hast du von mir gesprochen ... Erst das Kind, dann die Arbeit, dann noch Haushalt fertig machen und ach ja der Garten .... Und dann wollte ich doch mal nähen ... Leider viiiiiel zu selten. Auch jetzt mache ich gerade erst den "Ich räume alle Schränke im Haus von oben nach unten" nachdem alle Langzeitarbeiten beendet sind und ich hoffe die Ferien sind nicht um, ehe ich noch was genäht habe .... Während ich so schreibe denke ich, ich muss mir einfach eine feste Zeit fürs Nähen vornehmen ... Danke für den Anstoß LG Ingrid

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