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Freitag, 19. Juli 2019

Welcome to Miami- Roadtrip durch Florida


Hallo meine Lieben,

heute gibt es den letzten Teil unseres Roadtrips, und den, auf den das Töchterchen und ich uns am meisten gefreut haben.


 MIAMI/ MIAMI BEACH

Bei unserem letzten Besuch, hatten wir das Pech in ein Gewitter zu kommen und abbrechen zu müssen. Dieses mal haben wir uns Zeit genommen. Ganze 4 Tage waren wir da.
Ich bin immer noch begeistert.




Unser kleines Boutique-Hotel lag in North Beach. Kurz hatten wir überlegt uns eines in South Beach nehmen, also mitten im Brennpunkt, im Nachhinein war unsere Entscheidung aber richtig und die Fahrerei konnte man gut in Kauf.




Nachdem wir am späten Nachmittag von den Keys in Miami eingetroffen sind, ging es erstmal an den Strand, die Umgebung erkunden, und etwas Essbares zu suchen.







Hier war schon der größte Vorteil an North Beach, es gab einige Restaurants, mit moderaten Preisen. In South Beach sind die Preise in den Restaurants teilweise extrem hoch.




Am nächsten Tag gingen wir daran Miami auf eigene Faust zu entdecken. Da wir schonmal in Miami waren haben wir uns die Sightseeing Tour gespart. Miami Beach und Miami haben jeweils Trolleybusse, mit denen man umsonst fahren kann. 






Sie fahren mehr oder weniger die gleiche Strecke wie Sightseeing Busse, sind aber wie gesagt umsonst. Es gibt keinen richtigen Zeitplan aber eine App, die einem anzeigt, wann der nächste Bus kommt (man braucht dazu allerdings Internet/ Wlan). Wenn man ein bisschen abenteuerlustig ist und Zeit hat, ist es ein prima Alternative.

Unser erster Weg führte uns nach South Beach ins

Art Deco Viertel




vorbei an den schicken Hotels, der Pomenade und dem Strand, hin zur

Miami BaySide Marina.



Eigentlich wollten wir hier das Wassertaxi nach Miami nehmen, nachdem wir 1,5Std gewartet haben, sind wir wieder gegangen. (Am nächsten Tag haben wir erfahren, dass es eine Sperrung gab und das Taxi nicht durchkam), statt dessen haben wir den Trolley Richtung

Lincoln Road

genommen und sind diese entlang gegangen und weiter zum Espanola Way.

Zum Abendessen ging es wieder nach North Beach. Die Busfahrt war ein Erlebnis, denn der Trolley wird nicht nur vor Touristen, sondern vor allem auch von Einheimischen genutzt, auch von merkwürdigen Gestalten ;)

Am nächsten Morgen haben wir uns ein Uber bestellt und nach


little Havanna

zu fahren. In meinem Reiseführer stand, kommen sie ruhig früh und genießen sie das Treiben. Unser Früh und das Früh im Reiseführer waren allerdings ein anderes ;) Wir waren gg 11 da, und die Geschäfte/Restaurants teilweise noch zu. Domino wurde allerdings schon gespielt.





Die Kids waren so brav wie nie, sie fanden die Gegend ein bisschen gruselig... deshalb haben wir uns hier auch nicht lange aufgehalten. Eigentlich schade, ich hätte gerne abgewartet... Aber es war auch sehr warm.

Wir sind mit dem Trolleybus weiter Richtung

Bayside Market.

Eine ziemlich touristischen Fleckchen am Wasser. gleich am Eingang ist ein Foodcourt, kann man machen aber im hinteten Bereich gibt es dann nette Restaurants, wie gesagt auch Touristisch aber ohne Fast Food Charakter, außerdem gibt es dort einige hübsche Geschäfte und einen Mega Mamutbaum.

Hier startet auch das Wassertaxi wieder, und dieses mal hatten wir Glück.

Es fährt eine ähnliche Tour wir das Sightseeing Boot, inklusive Info, wem welches Haus gehört (ob das jetzt stimmt sei dahin gestellt), fährt aber nicht in die kleinen Seitenarme.





In Miami Beach sind wir wieder ausgestiegen. Direkt an der Marina ist die Montys Poolbar . Echt cool. Gegessen haben wir leider nichts, aber die Karte hörte sich lecker an, vor allem können die Kids aber in den Pool, während die Eltern sitzen und einen Drink genießen. Geniale Win-Win Situation, wie ich finde!





Den vorletzten Tag haben wir dann nochmal am Strand in North Beach verbracht. So richtig mit Liegen mieten und chillen.




Inklusive Entertainment, denn plötzlich gab es einen Aufruhr und der Strand wurde gesperrt... Haisichtung...




Der Strand wurde später wieder frei gegeben, aber ich glaube ich brauch nicht zu erwähnen, dass das Töchterchen und ich danach nicht mehr ins Wasser gingen?

Einmal wollte ich dann doch in South Beach am Espanola Way zum Essen gehen. Wir sind nicht nur Morgens early Birds, sondern auch Abends, und so war es noch nicht so voll, und die Türsteher haben echt alles gegeben um uns in ihr Restaurant zu ziehen.




Gewonnen hat der mit dem lustigsten Spruch. Das Essen war gut, kann man nicht sagen, der Cocktail sehr lecker, die Preise hatten sich gewaschen.




Nach dem Essen sind wir nochmal den

Ocean Drive

runter gelaufen, Hotels und Autos schauen, und dann die Collins Avenue, eine Seitenstraße wieder zurück. Auch hier lagen einige schöne Hotels, wie gesagt, ich könnte mir auch vorstellen beim nächsten Mal (das es bestimmt geben wird)  in South Beach zu bleiben, aber der Essensfaktor ist schon extrem







Unser Flug ging erst Abends, so konnten wir den ganzen Tag noch vertrödeln und brauchten das erste Mal wieder unser Auto.

Nach dem Auschecken sind wir zu den

WynwoodWalls

gefahren und haben uns erstmal total blöd angestellt ;) Wir sind nämlich erstmal dran vorbei gelaufen. Im ganzen Viertel gibt es bemalte Wände und der Eingang ist ziemlich unscheinbar.










Einmal gefunden war es sehr beeindruckend. Das "Museum" an sich ist kostenlos, man muss nur für den Parkplatz zahlen.






Zum Abschluss sind wir in die Dolphinmall gefahren. Eine Mischung aus Outlet und "normalen" Geschäften. Das war wirklich klasse.




Und damit war unser Urlaub leider auch vorbei. Wir hatten für die Autorückgabe extra viel Zeit eingeplant, das war aber in Minuten erledigt, so dass wir uns noch eine Weile am Flughafen rumtrieben, bevor es dann wieder Richtung Heimat ging.

Ich muss übrigens nochmal wieder kommen, denn das Hotel, welches ist unbedingt fotografieren wollte (Collins Hotel, ich glaube es ist eines der meist fotografierten Objekte in Miami  BEACH...) wurde gerade renoviert...



Tja Glück gehabt ;) Denn der Lieblingsmann und ich wollen auf alle Fälle wieder her

















Falls ihr mehr lesen wollt:
Hier geht's zum ersten Teil: Orlando & Westküste
Und hier zum zweiten Teil: Everglades & Keys

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Dienstag, 16. Juli 2019

Brotbeutel deluxe

Hallo meine Lieben,

Brotbeutel habe ich in letzter Zeit einige genäht *klick*
aber letztens kam meine Schwester mit einem ganz besonderen Wunsch: Sie wollte für die Brezel unterwegs einen kleinen Brotbeutel aus einem alten Hemd der Mininichte.






Hier hat das Hemd, Größe und Form bestimmt. Ich finde es zuckersüß ;), was meint ihr?












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Buchstäblich bunt (N wie Nachhaltig)


Freitag, 12. Juli 2019

Roadtrip durch Florida- Everglades und Keys


Hallo meine Lieben,

schön, dass ihr wieder vorbei schaut, heute erzähle ich euch mehr von unserem Florida Urlaub.

Nach unseren Erholungstagen an den diversen Stränden von Naples, St. Petersburg und Clearwater *klick* war an Tag 4 Abenteuer angesagt.

Wir hatten einen Tag für insgesamt 115 Meilen auf dem Tamiamitrail durch die

Everglades

geplant, denn wir hatten vor, an jedem interessanten Wegweiser anzuhalten und uns das anzusehen.




Ich sag schon vorweg, wir haben nicht an allen Halt gemacht. Aber das macht nichts, man muss ja auch wiederkommen können ;)

Erster Stop war der

Collier-Seminole State Park

Am Eingang steht eine riesen Maschine, mit der die ursprüngliche Straße durch den Sumpf gebaut wurde, schon cool.


Weiter gibt es einen See, Campingplatz, Grillplätze und einen beplankten Pfad, durch den Margrovensumpf, den Royal Palm Hammrock Trail




 Der Ranger meinte, EIGENTLICH haben sie hier keine Alligatoren. Sehr vertrauenserweckend ;)



Am Anfang des Pfades ist eine Lichtschranke, vielleicht, damit sie wissen, dass alle wieder da sind?
Der Weg ist wunderschön, die Pflanzenwelt ist sehr beeindruckend und wenn man sich Zeit lässt, sieht man auch einiges von der Tierwelt.




Für den Weg waren 45min veranschlagt, wir haben ihn in unter 30 geschafft, das Töchterchen ist vorneweg gestürmt, aus Angst die Alligatoren fressen sie ;)




Der nächste Stopp führte uns zu einer Aussichtsplattform beim

Tamiami Marsh Trail.

hier sieht die Umgebung schon ganz anders aus.





Weiter ging es entlang des Tamiamitrails bis wir irgendwann rechts abbogen auf die

"Looproad"

eine Schotterstraße mit ordentlichen Schlaglöchern drin.




Unser hohes Auto hat uns da sehr gute Dienste geleistet. Jetzt hieß es rechts und links Ausschau halten was sich so in den Wasserlöchern tummelt.




Alligatoren, Schildkröten, eine Schlange, diverse Vögel und riesen Heuschrecken konnten wir beobachten.









Man hätte auch ein Stück rein laufen können, aber ich gebe zu, wir waren Schisser...




Für die  24 Meilen Looproad haben wir allein schon knapp 3 Stunden gebraucht.



Danach war ein bisschen die Luft raus, sodass wir ohne weiteren Stopp Richtung Airboat-Tour gefahren sind.




Diese hatten wir schon beim letzten Mal genau beim gleichen Anbieter gemacht. Und es war wieder sehr cool. Auch wenn wir letztes Mal wesentlich mehr Alligatoren gesehen haben.


Dafür gab es dieses mal Babys zu sehen. Wusstet ihr dass die Mama zischt wie eine Schlange, wenn das Kleine zu neugierig wird und aus dem Wasser will? Also ich nicht





Am späten Nachmittag kamen wir dann in unserem Motel in

Homestad

an, auch hier waren wir angesichts der Preis-Leistungsverhältnisses wieder mega zufrieden, nach einer Dusche waren wir im Florida Keys Outlet Marketplace zum shoppen, hier waren wir aber eher enttäuscht. Nach einem leckeren amerikanischen Burger bei Applebee's, und einem Drink am Pool ging es direkt ins Bett, denn am nächsten Tag folgte gleich die nächste Mammutstrecke den Hihgway Nr1 über die








Keys nach Key West 

Leider hatten wir an genau diesem Tag kein Glück mit dem Wetter, das ist mit uns mitgeflogen, und so hatten wir immer mal wieder Regenschauer und konnten einige "Hotspots" wie zB. die Seven-Mile-Bridge nicht richtig genießen geschweige denn fotografieren.




Unseren ersten wirklichen Stop haben wir auf

Islamorada

gemacht, hier kann man Fische füttern, mit Glück einen Sandhai sehen, aufs Meer starren, essen gehen und in einem riesen Anglerladen einkaufen.






Wie gesagt, wegen des Wetters sind wir ziemlich durch gefahren, was den Vorteil hatte, dass wir relativ früh in 

Key West

ankamen.



Hier hatten wir dann ein wirklich tolles Hotel, das Truman Hotel.
Mini Klein, ruhig, mit Pool im Innenhof, Frühstück am Pool, und trotzdem mittendrin,denn die Duval Street ist nur eine Querstraße entfernt.




Unser erster Weg ging zum

Southernmost Point

zum Familienfoto machen. (Nachmittags muss man leider anstehen, das Töchterchen und ich waren am nächsten Morgen nochmal da, da waren wir fast allein.)




Dann haben wir uns eine Trolleytour gegönnt. War lustig, interessant und kann man gut mal machen.






 




Nachdem wir mittags nicht wirklich gegessen hatten, waren wir abends schon früh hungrig, also sind wir in ein Restaurant gegenüber des Hotels zum Fisch essen gegangen. Gesättigt sind wir die Duval Street entlang Richtung

Mallory Square

und weiter an den Pier, zum tatsächlich ersten Sonnernuntergang des Urlaubs, spaziert.






Hier ist man natürlich nicht alleine und wir haben das schlechteste (und teuerste) Bier des ganzen Urlaubs getrunken, aber es gibt Entertainment




und der Sonnenuntergang entschädigt dafür. Dass geklatscht wird ist etwas befremdlich, aber gut.





Der Rückweg zeigt dann, was die Duvall Street kann, Bars, ja auch merkwürdige Gestalten aber eine wahnsinnig tolle Stimmung mit Livemusik und Bars unter freiem Himmel. Leider konnten wir das nicht genießen, denn Teenies müssen draussen bleiben.




Am nächsten Morgen starteten die Jungs ganz früh zu einer Schnorcheltour und wir Mädels Richtung

Hemmingway House

Um ins Haus zu kommen, muss man Eintritt bezahlen, es gibt regelmäßig geführte Touren, die kostenlos sind und die kann ich auf alle Fälle empfehlen.




Die Tour war spannend, schön erzählt, mit lustigen Anekdoten, und überall im Haus begegnet man den 6-zähigen Katzen




Im Anschluss musste ich erstmal wieder ein bisschen was von ihm lesen.




Nach der Tour sind wir noch ein bisschen durch die Straßen geschlendert und haben es uns dann am Hotelpool gemütlich gemacht, um auf die Jungs zu warten und dann die Rückfahrt Richtung Miami anzutreten. Und dann saß plötzlich dieser Kollege auf dem Balkongitter





Auch das fand ich übrigens sehr nett vom Hotel, obwohl wir ausgecheckt hatten, durften wir uns auf dem Gelände aufhalten und auch nochmal kurz in unser Zimmer zum umziehen, da es noch nicht geputzt war.

Auf dem Rückweg haben wir dann die Abfahrt zur old seven mile Bridge verpennt... aber das entdeckt:




Auf der alten Brücke wächst einfach aus dem Beton ein Baum... Krass oder?


Lust auf mehr? Teil 1 unseres Roadtrips mit  Orlando und den Strände der Westküste Floridas könnt ihr hier nachlesen 
-Teil 1 Orlando& Westküste Floridas
Und hier geht es zu Teil 3: Miami/ Miami Beach

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