Hallo meine Lieben,
heute gibt es den letzten Teil unseres Roadtrips, und den, auf den das Töchterchen und ich uns am meisten gefreut haben.
MIAMI/ MIAMI BEACH
Bei unserem letzten Besuch, hatten wir das Pech in ein Gewitter zu kommen und abbrechen zu müssen. Dieses mal haben wir uns Zeit genommen. Ganze 4 Tage waren wir da.
Ich bin immer noch begeistert.
Unser kleines Boutique-Hotel lag in North Beach. Kurz hatten wir überlegt uns eines in South Beach nehmen, also mitten im Brennpunkt, im Nachhinein war unsere Entscheidung aber richtig und die Fahrerei konnte man gut in Kauf.
Nachdem wir am späten Nachmittag von den Keys in Miami eingetroffen sind, ging es erstmal an den Strand, die Umgebung erkunden, und etwas Essbares zu suchen.
Hier war schon der größte Vorteil an North Beach, es gab einige Restaurants, mit moderaten Preisen. In South Beach sind die Preise in den Restaurants teilweise extrem hoch.
Am nächsten Tag gingen wir daran Miami auf eigene Faust zu entdecken. Da wir schonmal in Miami waren haben wir uns die Sightseeing Tour gespart. Miami Beach und Miami haben jeweils Trolleybusse, mit denen man umsonst fahren kann.
Sie fahren mehr oder weniger die gleiche Strecke wie Sightseeing Busse, sind aber wie gesagt umsonst. Es gibt keinen richtigen Zeitplan aber eine App, die einem anzeigt, wann der nächste Bus kommt (man braucht dazu allerdings Internet/ Wlan). Wenn man ein bisschen abenteuerlustig ist und Zeit hat, ist es ein prima Alternative.
Unser erster Weg führte uns nach South Beach ins
Art Deco Viertel
vorbei an den schicken Hotels, der Pomenade und dem Strand, hin zur
Miami BaySide Marina.
Eigentlich wollten wir hier das Wassertaxi nach Miami nehmen, nachdem wir 1,5Std gewartet haben, sind wir wieder gegangen. (Am nächsten Tag haben wir erfahren, dass es eine Sperrung gab und das Taxi nicht durchkam), statt dessen haben wir den Trolley Richtung
Lincoln Road
genommen und sind diese entlang gegangen und weiter zum Espanola Way.
Zum Abendessen ging es wieder nach North Beach. Die Busfahrt war ein Erlebnis, denn der Trolley wird nicht nur vor Touristen, sondern vor allem auch von Einheimischen genutzt, auch von merkwürdigen Gestalten ;)
Am nächsten Morgen haben wir uns ein Uber bestellt und nach
little Havanna
zu fahren. In meinem Reiseführer stand, kommen sie ruhig früh und genießen sie das Treiben. Unser Früh und das Früh im Reiseführer waren allerdings ein anderes ;) Wir waren gg 11 da, und die Geschäfte/Restaurants teilweise noch zu. Domino wurde allerdings schon gespielt.
Die Kids waren so brav wie nie, sie fanden die Gegend ein bisschen gruselig... deshalb haben wir uns hier auch nicht lange aufgehalten. Eigentlich schade, ich hätte gerne abgewartet... Aber es war auch sehr warm.
Wir sind mit dem Trolleybus weiter Richtung
Bayside Market.
Eine ziemlich touristischen Fleckchen am Wasser. gleich am Eingang ist ein Foodcourt, kann man machen aber im hinteten Bereich gibt es dann nette Restaurants, wie gesagt auch Touristisch aber ohne Fast Food Charakter, außerdem gibt es dort einige hübsche Geschäfte und einen Mega Mamutbaum.
Hier startet auch das Wassertaxi wieder, und dieses mal hatten wir Glück.
Es fährt eine ähnliche Tour wir das Sightseeing Boot, inklusive Info, wem welches Haus gehört (ob das jetzt stimmt sei dahin gestellt), fährt aber nicht in die kleinen Seitenarme.
In Miami Beach sind wir wieder ausgestiegen. Direkt an der Marina ist die Montys Poolbar . Echt cool. Gegessen haben wir leider nichts, aber die Karte hörte sich lecker an, vor allem können die Kids aber in den Pool, während die Eltern sitzen und einen Drink genießen. Geniale Win-Win Situation, wie ich finde!
Den vorletzten Tag haben wir dann nochmal am Strand in North Beach verbracht. So richtig mit Liegen mieten und chillen.
Inklusive Entertainment, denn plötzlich gab es einen Aufruhr und der Strand wurde gesperrt... Haisichtung...
Der Strand wurde später wieder frei gegeben, aber ich glaube ich brauch nicht zu erwähnen, dass das Töchterchen und ich danach nicht mehr ins Wasser gingen?
Einmal wollte ich dann doch in South Beach am Espanola Way zum Essen gehen. Wir sind nicht nur Morgens early Birds, sondern auch Abends, und so war es noch nicht so voll, und die Türsteher haben echt alles gegeben um uns in ihr Restaurant zu ziehen.
Gewonnen hat der mit dem lustigsten Spruch. Das Essen war gut, kann man nicht sagen, der Cocktail sehr lecker, die Preise hatten sich gewaschen.
Nach dem Essen sind wir nochmal den
Ocean Drive
runter gelaufen, Hotels und Autos schauen, und dann die Collins Avenue, eine Seitenstraße wieder zurück. Auch hier lagen einige schöne Hotels, wie gesagt, ich könnte mir auch vorstellen beim nächsten Mal (das es bestimmt geben wird) in South Beach zu bleiben, aber der Essensfaktor ist schon extrem
Unser Flug ging erst Abends, so konnten wir den ganzen Tag noch vertrödeln und brauchten das erste Mal wieder unser Auto.
Nach dem Auschecken sind wir zu den
WynwoodWalls
gefahren und haben uns erstmal total blöd angestellt ;) Wir sind nämlich erstmal dran vorbei gelaufen. Im ganzen Viertel gibt es bemalte Wände und der Eingang ist ziemlich unscheinbar.
Einmal gefunden war es sehr beeindruckend. Das "Museum" an sich ist kostenlos, man muss nur für den Parkplatz zahlen.
Zum Abschluss sind wir in die Dolphinmall gefahren. Eine Mischung aus Outlet und "normalen" Geschäften. Das war wirklich klasse.
Und damit war unser Urlaub leider auch vorbei. Wir hatten für die Autorückgabe extra viel Zeit eingeplant, das war aber in Minuten erledigt, so dass wir uns noch eine Weile am Flughafen rumtrieben, bevor es dann wieder Richtung Heimat ging.
Ich muss übrigens nochmal wieder kommen, denn das Hotel, welches ist unbedingt fotografieren wollte (Collins Hotel, ich glaube es ist eines der meist fotografierten Objekte in Miami BEACH...) wurde gerade renoviert...
Tja Glück gehabt ;) Denn der Lieblingsmann und ich wollen auf alle Fälle wieder her
Falls ihr mehr lesen wollt:
Hier geht's zum ersten Teil: Orlando & Westküste
Und hier zum zweiten Teil: Everglades & Keys
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