Hallo meine Lieben,
Lange darauf hingefiebert, und nun schon wieder vorbei... Das #lillestofffestival in Langenhagen.
Die Aufregung beginnt schon, wenn die Tickets online gehen, das Adrenalin geht durch die Decke, man hat alle verfügbaren Geräte um sich, um den überlasteten Server zu überlisten und fühlt sich wie nach nem Marathon wenn das Ticket tatsächlich bezahlt ist und die Bestätigungsemail im Posteingang...
Der Stress wäre bestimmt halb so groß, wenn sich alle vorher überlegen ob sie auch kommen können, denn der Handel, Tausch der Tickets und Workshops beginnt in der Facebook Gruppe zum Festival quasi mit dem Verkaufsstart der Tickets und steigert sich, je näher das Festival rückt. Versteht mich nicht falsch, es kann immer was dazwischen kommen, aber, dass die Uroma Geburtstag hat, oder man da keinen Urlaub bekommt, weiß man doch vorher, oder?
Dann kommt das Wochenende endlich.i
Ich bin dieses Jahr mit dem Zug angereist, weil ich meine Nähmaschine mit genommen habe (würde ich nicht mehr machen, also die Maschine mitnehmen dazu später mehr) sie hat es super überlebt in meiner Tasche.
Schlafen durfte ich bei einer lieben Freundin, Steffi nochmal tausend Dank, und am Abend konnten wir schon mal gemütlich ratschen.
Samstag morgen, etwas müde, die Fahrt nach Langenhagen. Wir waren knapp vor neun da, die Schlange da schon nicht kurz, aber nach uns kam erst das dicke Ende...
Fast eine Stunde haben wir gebraucht, bis wir drinnen waren. Die Idee mit dem Barcode auf der Rechnung war zwar gut, aber leider war er bei vielen nicht lesbar, sodass es recht lange gedauert hat.
Mit einer Goodiebag Tüte (wie immer kann man es nicht allen rcht machen, ich find die Sachen alle gut :)) ging es zu unserem Nähtisch und zum großen Hallo mit meinen Nähfeen, die der Hauptgrund für meine 8std. Zugfahrt waren.
Das war übrigens drin in meinem Goodiebag
Beim ersten Trip vor 2 Jahren waren viele tolle Stoffe gleich ausverkauft, deshalb erstmal Stoffe shoppen. Was toll war, dieses Jahr gab es auch die Wühlkisten, die es wohl auch beim Lagerverkauf gibt. 1kg Jersey für 19Eur, da kann man nicht meckern (und ein kg ist nicht so wenig...)
meine Ausbeute
Das blaue Paneel aber ich regulär gekauft, die anderen Stoffe sind aus der Wühlkiste.
Dann erstmal wieder anstehen um den Stoff zu wiegen und nochmal anstehen um zu zahlen, Ratschen, sich gegenseitig auf den neuesten Stand bringen, umschauen, den ersten Kaffee (Oder besser Matcha den hab ich probiert, muss ich aber nicht nochmal haben) und die Fotobox gestürmt
So verging der Vormittag im Flug.
Gegen Mittag haben wir die Maschinen aufgebaut. Das Mittagessen hab ich ausfallen lassen, die Schlange war einfach zu lang. Dafür 2 sehr leckere Stücke Kuchen und Kaffee, reicht auch.
Den Nachmittag habe ich mit Nähen verbracht, was schade ist, denn so konnte ich die Mädels gar nicht richtig genießen und auch durch die Reihen bin ich nicht geschlendert und hab mich inspirieren lassen...Richtig konzentrieren konnte ich mich aber auch nicht, und so war die Kosmetiktasche nach dem Schnitt von mamalü ein Kampf. Wenigstens 1 ist fertig geworden (zugeschnitten hatte ich vier).
Wie gesagt, würde ich so nicht wieder machen. Wenn man nur einen Tag da ist, gibt es viel zu viel anderes zu tun.
Um 6 haben wir zusammen gepackt und es ging ab zum Italiener, weiter ratschen und lecker essen. Und dann hieß es schon wieder Abschied nehmen.
(Photo von Annette Schütte Fotografie)
Tja und jetzt sitze ich schon wieder im Zug, lasse das Wochenende Revue passieren und kann dank W-lan direkt den Post schreiben...
Mein Fazit:
Am Wochenende hieß es vor allem : anstehen.
Während ich es an der Stoffkasse und beim wiegen noch verstehe, fand ich es am Eingang ungemütlich (die Türen wurden erst um 9.30 geöffnet, obwohl es 9uhr hieß ) und beim Mittagessen einfach unmöglich. Soweit ich es erkennen konnte gab es 2 mal 3 Stationen mit warmen Essen, aber nur 2 Personen die ausgegeben haben, warum das so war weiß ich leider nicht.
Sehr schade fand ich, dass es dieses Jahr nicht die personalisierten Namensschilder gab. Es war schön, bei einer Unterhaltung zu wissen, mit wem man spricht, ohne extra fragen zu müssen, außerdem wusste man, wo man die Bilder aus der Fotobox packen soll, und es ist eine schöne Erinnerung, ähnlich wie eine Medaille. Meine "Medaille" von 2015 hängt im Nähzimmer, eine 2. hätte sich da gut gemacht.
Dass der Becher diese Jahr 14Eur kostete fand ich heftig, ich muss sagen das war mir zu viel. (Vor 2 Jahren war er im Goodiebag und der Eintrittspreis war wesentlich niedriger.) Da kam dann der Schwab in mir durch und ich hab ihn nicht gekauft...
Der Stoff im Goodiebag wurde diesmal nicht extra produziert, auch irgendwie schade, dafür werde ich den dieses mal wohl tatsächlich vernähen.
Toll war wieder der Austausch mit Näh begeisterten, sich inspirieren lassen und die Wühlkiste. Die 3 Fotoboxen haben dieses Jahr das ganze wesentlich einfacher gemacht, Kuchen und Kaffee waren wieder extrem lecker.
Wie gesagt, das nächste Mal würde ich die Maschine nicht mitnehmen, es ist den Aufwand nicht wert finde ich und man verpasst das ganze "drumherum herum" vor allem wenn man wie ich nur 1 Tag da ist. Aber es war wieder ein tolles Wochenende, auch wenn es anstregend und laut ist.