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Freitag, 6. März 2015

Den Frühling gesucht- Aida mit Kindern

... und gefunden

Hallo meine Lieben,
Wie versprochen erzähle ich euch heute von unseren Faschingsferien.

Seit ein paar Jahren hat sich eingebürgert, dass wir in diesen Ferien mit meinen Eltern in den Urlaub fahren. Dieses Jahr haben wir uns eine Kreuzfahrt ausgesucht. Meine Eltern sind begeisterte Kreuzfahrer und haben schon einige Touren mit der Aida gemacht. Wir waren „Ersttäter“ und hatten uns die Mittelmeertour rausgesucht.



Tag 1
Ankunft in Mallorca
Dazu mussten wir leider furchtbar früh aufstehen. Um 6:15 Uhr ging der Flieger.
Nach einem kurzen Stopp und Frühstück auf dem Schiff ging es per Shuttel nach Palma de Mallorca.
Kathedrale anschauen, ein bisschen durch die Straßen spazieren, Käffchen trinken.
Sind allerdings schon früh wieder zurück (wir waren echt müde) Kabine beziehen, auspacken, umschauen, ESSEN und vor dem Auslaufen die zwingende Seenotübung.
Das Auslaufen selber hat unser Sohnemann schon nicht mehr gesehen. (Die Welcomeshow haben wir dann auch nicht mehr gesehen)



                                                         Das erste Auslaufen von der Kabine aus gesehen. Spannend

Tag 2
Seetag
Erstmal akklimatisieren. Schiff erkunden, ESSEN! (Wichtiges Thema an Bord ;)) Auf dem Sonnendeck liegen. Das Wetter war viel besser als erwartet. Zwar nicht wirklich Badewetter, aber an einem windgeschützten Fleckchen konnte man gut im T-shirt oder Badeanzug liegen.
Nachmittags waren die Kids im Kidsclub und den Herzensmann hatte ich zu einer gemeinsamen Rasulzeremonie überredet. Mann haben wir gelacht...
Abends das übliche: Essen, Show, Starky geht mit dem Sohnemann ins Bett (ich bin echt nicht seetauglich, gott sei Dank hatten wir Reisetabletten mit)












  







Tag 3
Sizilien-Palermo
... wollten wir zu Fuß erkunden, an der APE kamen wir dann aber doch nicht vorbei. 7 Mann in dem kleinen Ding. Lustig wars.
Ansonsten muss ich nicht nochmal nach Palermo. Dreckig, runter gekommen, arm, es gab viele Ecken, an denen wir uns echt nicht wohl gefühlt haben.
Nach ein paar Stunden haben wir meine Eltern und die Kids zurück zum Schiff gebracht und der Herzensmann und ich sind nochmal alleine los. Haben dann auch die schönen Straßen gefunden. Trotzdem: Palermo ist für uns abgehakt.





So ein kleines Boot kann so einen Koloss in den Hafen ziehen...

Tag 4
Neapel-Vesuv
Persönliches Abenteuer vom Herzensmann.
Mit dem Zug nach Pompei (Töchterchen ist fast ausgeflippt, das war ihr zu unsicher), dann mit einer Taxitour den Vesuv hoch. (Gott sei Dank musste der Sohnemann nicht spucken, waren aber alle leicht grün um die Nase ;)) dann nochmal 20min Fußmarsch rauf zum Krater. Da oben hats echt gezogen. Wir waren mit dicken Jacken, Mützen und Wanderschuhen ausgestattet, wie immer kamen uns aber auch Amis in kurzen Hosen entgegen...
Der Krater selbst war echt beeindruckend, und es raucht immer noch ein bisschen...
Nach Abstieg und wieder Taxitour und Zug noch ein bisschen Sightseeingtour in Neapel. Außerdem die leckerste Pizza Magherita ever (to go für 1,50€) und feines Eis gegessen.





Hammer Ausblick



Da waren wir heute oben...
Tag 5
Citevecchia-Rom
Gebuchte Tour. Rom ist ne gute Busstunde weg.
Wunderschönes Wetter. Leider kann man mit 50 Mann und einer italienischen Stadtführerin nicht rechts und links schauen und die Stadt genießen, aber die wichtigsten Punkte haben wir gesehen.
Kolosseum, Forum Romanum, Pantheon (fanden die Kids am beeindruckendsten), Petersdom, Engelsburg,Trevibrunnen (wird aber grad renoviert, wie viele Sehenswürdigkeiten der Stadt) zur spanischen Treppe haben wir es leider nicht geschafft, und zum Shopping oder gemütlich Käffchen trinken blieb auch keine Zeit.
Ein Nachteil an der Kreuzfahrt: Man kann die Städte nur ankratzen.

Wer früh ins Bett geht erwischt auch den Sonnenaufgang











Tag 6
Seetag
Eigentlich sollten die Kids heute nochmal in den Kidsclub (unsere Kinder sind keine Cluburlauber, wir mussten sie zwingen zu gehen). Statt dessen lagen wir alle zusammen den ganzen Tag auf dem Sonnendeck haben gespielt, gelesen, gefaulenzt und gegessen.





Tag 7
Barcelona
Die Männer haben sich aufgemacht zum Camp Nou, (Fußballstadion) Highlight vom Sohnemann!
Der Rest von uns: Sightseeintour. Die war aber leider nichts. Der Bus hatte blöde Fenster, Panorama war da leider nicht. Der Spaziergang durchs gothische Viertel war ok, aber viele tolle Sachen hat die Stadtführerin leider gar nicht erwähnt. An der Sagrada familia haben wir uns dann abgesetzt und allein weiter gemacht. Ich war ja schon mal in Barcelona, und das konnte ich auch erklären bzw. aus meinem Stadtführer vorlesen. Sollte ich nochmal eine Kreuzfahrt machen, würde ich definitv ohne Touren buchen, und „Hop on and off“ Busse nehmen.
Sind dann zurück zur Ramblas und haben uns mit den Jungs getroffen. Nochmal in die Markthalle, zum Platz der 3 Grazien (mein Lieblingspaltz in Barcelona) und zur Columbussäule. Dann wieder meine Eltern mit den Kids ins Taxi zum Schiff geschickt, und der Herzensmann und ich haben noch speedshopping gemacht, abends war die Kidsshow, es war echt klasse, was die da in einer Woche auf die Beine gestellt haben.

Jahaa, wieder den Sonnenaufgang erwischt














Tag 8
Heimreise
Wieder furchtbar früh aufstehen und zurück nach Hause.
Ich habe leider wieder sehr gelitten, eigentlich noch mehr als AUF dem Schiff. Kreuzfahrten werden nicht mein bevorzugtes Reisemittel ;) Klar ist es toll, dass man jeden Tag woanders ist, ohne Koffer packen zu müssen, aber leider ist man auch im Dauerstress, weil man auch immer aufpassen muss, dass man auch ja rechtzeitig zurück ist.








Fazit:
Es gibt ein paar Touren die ich gern mit dem Schiff machen würde (zb. Thalin, St.Petersburg) dafür würde ich nochmal auf ein Kreuzfahrtschiff. (mit ausreichend Reisetabletten) Für Städte die ich auch mit dem Auto erreichen kann, sicher nicht mehr. Auch würde ich bei der nächsten Tour, wahrscheinlich die eine oder andere Stadt auslassen. Denn jeden Tag neu orientieren und anschauen ist nicht nur für die Kinder anstrengend.
Was aber echt genial ist, ist die Freundlichkeit und Professionalität an Bord. Das war echt der Hammer. Die Leute waren alle soo nett, und schienen auch echt gern da zu arbeiten. Essen war auch in Ordnung, und nachdem sich alle Gäste (inklusive unserer Kinder) sortiert hatten und gemerkt hatten , dass tatsächlich genug zu essen für ALLE da ist, war auch das Essen entspannt.


Ach ja, fürs Protokoll: Dies ist kein Werbepost, sondern "nur" mein Reisebericht. :)

Let the sun shine


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