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Freitag, 19. Juni 2020

Wenn einer eine Reise tut, dann kann er was erzählen

oder
Wenn's schiefgeht, dann aber richtig...


Hallo meine Lieben,

darf man schon wieder übers Reisen bloggen?
Dieser Post schlummert seit Februar auf meinem Rechner... Erst musste er sich ein bisschen setzen, denn wie ihr gleich lesen werdet, war diese Reise besonders... tja und dann kam Corona. In der Zeit fand ich einen Reisepost irgendwie unpassend... Inzwischen kann man zwar wieder reisen, aber wann man das nächste Mal auf ein Kreuzfahrtschiff geht, steht irgendwie noch in den Sternen.





Ihr kennt das ja inzwischen, in den Faschingsferien packen meine Familie und ich die Koffer, und wir fahren als großer Familienclan in Urlaub.
Dieses Jahr waren mit dabei:
Meine Eltern, wir 4, meine Schwester mit Mann und Mininichte und mein Bruder mit Freundin.


Als Ziel hatten wir uns die Kanarentour auf der Aida Nova ausgesucht. Die Tour haben wir schon vor ein paar Jahren gemacht, aber die Kinder wollten gern das neue Schiff sehen, und alle Bedürfnisse bei der Altersspanne (2-78) unter einen Hut zu bekommen ist ja auch nicht so leicht :)



Am Samstag früh gings für uns los Richtung Flughafen München. Mein Bruder flog bereits morgens ab Stuttgart.
Wir hatten uns sehr gefreut, dass die Abflugzeit mit 15:00Uhr schön human ist und man nicht mitten in dern Nacht los muss (als wir gebucht hatten, wussten wir ja nicht, dass es keinen Fitzel Schnee diesen Winter haben würde)

Zuerst lief alles glatt, alle pünktlich bereit zur Abfahrt, kein Stau schnell eingecheckt, gestartet, die Mininichte hat nicht gejammert...

Könnt ihr euch noch erinnern?
Auf Gran Canaria wütete dieses Jahr Sandstum Calima, der stärkste seit 40 Jahren (bei dem ich damals übrigens auch gerade auf Gran Canaria im Urlaub war). Eine Landung war nicht möglich und wir wurden mit Zwischenlandung in Toulouse nach Stuttgart umgeleitet. Kurz war geplant in Hannover zwischen zu landen, aber auch da wütete ein Sturm....

Ich kürze ab, denn das Ganze war eine rechte Odysee... Nach 48 Stunden warten, Koffer durch die Gegend ziehen und wenig Schlaf waren wir dann endlich in Madeira auf der Aida Nova. Versteht mich nicht falsch. Für das Wetter kann keiner was, wir haben regelmäßig Gutscheine für Essen und Getränke bekommen (aber über 3mal goldenes M oder pappige Sandwiches kann sich wohl nur ein Teenager freuen... ) aber der Informationsfluss hatte, sagen wir mal, Luft nach oben... (Mein Bruder durfte übrigens mit einer der letzten Maschinen in Grand Canaria landen und die volle Woche genießen)



Naja, auf dem Schiff haben wir jedenfalls gesagt, es nutzt nichts, wenn wir uns weiter ärgern, alles weitere kann man hinterher regeln und wir haben die verbleibende Zeit genossen. (Im Nachhinein die richtige Entscheidung ;))

Ich hatte mich besonders auf Madeira gefreut, denn die Insel hat es mir bei unserer letzten Tour besonders angetan... Aber unseren geplante Ausflug in Funchal haben wir leider abgesagt, wir wollten eine Klippenwanderung machen, aber nach dieser Anreise wäre ich wahrscheinlich abgestürzt, so müde war ich.



Also haben wir den Nachmittag damit verbracht, draussen zu sitzen, auf die Insel zu schauen und den ersten Cocktail zu trinken.



Da es bei unserer Gruppengöße nicht so einfach ist, einen gemeinsamen Tisch zu bekommen, hatten wir für die ersten Abendes jeweils Tische in den Spezialitäten Restaurants gebucht.

Hier darf man aus der Menükarte wählen, was mir sehr entgegen kommt, da ich bei den Buffets meist überfordert bin :)

Am Abend hatten wir unseren "Stützpunkt" in der Bar am Heck des Schiffes. Die Kids konnten mal in die Disko schauen, wer wollte hat die Show gesehen, die Mininichte die Spielecke unsicher machen, den Abend haben wir aber eigentlich immer zusammen dort ausklingen lassen.



Die Pannentour zog sich übrigens weiter...:)
Abends sollten wir eigentlich auslaufen, aber da das ebenfalls in Funchal liegende Tuischiff einen Schaden hatte, konnten wir nachts nicht an ihm vorbei und mussten bis zum nächsten Morgen warten. 



Mit 9Std Verspätung ging es einem Seetag entgegen. Das war uns aber egal, denn Seetag bedeutet: Man kann und muss nirgendwo hin. Also faul rumliegen, mal ein Spiel spielen und die Sonne genießen, die hat uns auf dieser Reise sehr verwöhnt und in windstillen Ecken konnte es ganz schön heiß werden.




Am Mittwoch haben wir in Teneriffa (Santa Cruz) halt gemacht.

Hier wussten das Tochterkind und ich schon, dass man schön shoppen kann, also wurden die Geschäfte gestürmt und sich dazwischen mit Churros con Chocolata gestärkt.



Am Donnerstag hatten das Töchterchen und ich "Mininichten- Dienst" während der Lieblingsmann und Sohnemann Buggyfahren waren, meine Schwester, Mann und meine Eltern zum golfen fuhren und mein Bruder mit seiner Freundin schnorcheln (15Grad kaltes Wasser, brrr) war, durften wir uns auf dem Schiff vergnügen und in den warmen Pool hüpfen. Wenn Landtag ist, ist auch der Pool schön leer.



In Lanzarote ist schon unserer letzter Tag. Hier gab es Paarzeit...



Der Lieblingsmann und ich mieteten uns ein Tandem und fuhren über die Insel. Der Rest hatte dazu keine Lust und blieb an Board. 

Das mag ich total gern an unserem Familienurlaub, auch wenn es hin und wieder anstrengend ist mit so vielen auf einem Haufen. Jeder darf mal machen was er will, wer mag schließt sich an, aber keiner muss, und wir Eltern müssen kein schlechtes Gewissen haben, weil die Kids den ganzen Tag allein gelassen werden. So kommen alle auf ihre Kosten.



Flugzeugfans kommen auf Lanzarote übrigens auf ihr Kosten, die Flieger kommen hier vom Meer, über die Uferpromenade und quasi knapp über dem Kopf rein...




Und landschaftlich ist Lanzarote auch sehr cool mit den hübschen Fischerdörfchen...



und den schwarzen Lavasteinen...



natürlich musste ich meine Füsse doch kurz ins Meer halten...




Der Rückflug am Samstag war total unspektakulär und wir landeten pünktlich in München.

Wer meine letzten Posts zur Kreuzfahrt (hier und hier) gelesen hat weiß, dass ich bisher immer mit Seekrankheit zu kämpfen hatte. Dieses mal garnicht (obwohl wir 2 mal schon Seegang hatten)
Ich war vorher beim HNO Arzt, der bei mir einen leichten Lagerungsschwindel diagnostiziert hatte und mir einige Übungen empfahl, die ich auch brav machte und mache.

Keine Ahnung ob es tatsächlich daran lag, das Schiff einfach groß genug war oder der Kopf auch mitspielt, jedenfalls hatte ich dieses mal keine Beschwerden (Außer als wir daheim waren beim Yoga ein bisschen ;))

Freitag, 16. März 2018

Meervermissung - unterwegs mit Kindern auf der Aida

Hallo meine Lieben,

ich bin gerade im #meervermissungs-Modus.



Deshalb heute nix genähtes, nix geplottetes sondern Bilder von unserer Aida-Tour in den Faschingsferien.





Wir waren ja schon vor 2 Jahren auf der Aida, damals ging es mir nicht so gut, obwohl wir nur minimal Wellengang hatten war ich eigentlich durchgängig leicht seekrank. Auch wenn alle anderen meinten, man spürt die Bewegung garnicht, ICH SCHON!

Entsprechend begeistert war ich von dem Plan mich wieder auf ein Kreuzfahrtschiff zu begeben ;) Ich wurde allerdings überstimmt. Also hab ich ausreichend Reisetabletten mitgenommen, vorher viel Ingwerwasser getrunken (soll angeblich helfen) und das Beste gehofft.

Unsere Reise ging mit der AIDA Prima nach Madeira und zu den Kanaren.




Ob es nun die Tabletten, die Schiffsgröße oder das Ingwerwasser war, mir ging es wesentlich besser, als beim letzten Mal, obwohl wir wohl mehr Seegang hatten als vor 2 Jahren.

Wir hatten eine Balkonkabine. Nicht riesig, aber zu dritt absolut ok (das Töchterchen hat bei den Großeltern geschlafen, der Sohnemann bei uns). 






Genial finde ich, dass man den Sonnenaufgang von Bett aus beobachten kann ;)


Auch das Aus- und Einlaufen ist immer faszinierend, wobei wir das dieses mal nicht so oft gesehen haben, weil wir entweder sehr spät abgelegt haben, oder mitten in der Nacht ankamen.





Zum Schiff

Die Prima ist der Wahnsinn. Sooo groß, dabei verlaufen sich die Menschenmengen ziemlich gut. Unter anderem mit Panoramalift und Skywalk.






Es gibt an Bord 3 Kategorien Restaurants; Buffet-, Spezialitäten- und à la carte Restaurants. Nur in 2 den Buffetrestaurants wurde es eng. Da wir wieder zu 6 unterwegs waren, sind wir, nach der Findungsphase auf die Restaurants ausgewichen, die große Tische haben.
Einen Abend haben wir uns auch Shushi-satt gegönnt, das hatte sich der Sohnemann gewünscht. (Das war allerdings nicht inklusive)




Super fanden wir den Schwimmbereich. Er ist überdacht. Wie das im Sommer ist, kann ich nicht sagen, aber bei uns war das Wetter mittelmäßig und da konnte man sich an den Seetagen dort prima aufhalten. 







Überhaupt kann man sich durchgängig beschäftigen, wenn man mag. Shuffle, Minigolf, Klettern (!) Wasserrutsche, Spabereich alles da. Auch ein Teeniebereich, wobei unsere Kids den gar nicht genutzt haben.




Die Mitarbeiter waren nicht ganz so herzlich wie auf der Blu aber vielleicht ist das der Größe geschuldet.

Zur Tour:

Tag 1 und 3 waren Seetage, die wir mit Klettern, rutschen, baden im Infinity Pool, faulenzen, lesen und Essen verbracht haben.





Tag 2
Madeira
war ein Traum, da würde ich sofort wieder in den Urlaub fahren. Wir hatten uns ein Taxi gemietet und von dem Fahrer rumkutschieren lassen. (Bei 6 Personen kommt das viel billiger, als wenn man das auf dem Schiff bucht, und man kann selbst bestimmen wann es weiter geht, so konnten wir zum Beispiel spontan mit den Korbschlitten fahren, ein riesen Spaß, und unseren eigentlichen Plan, in das wunderschöne Seebad zu gehen mussten wir wegen des schlechten Wetters leider ausfallen lassen).


Porto Moniz

Porto Moniz



Toboggan, Funchal

Der Fahrer war super. Er hat uns viel gezeigt und erklärt, mittags ein super leckeres Restaurant empfohlen und und pünktlich wieder abgesetzt, denn das ist die Gefahr, wenn man selber bucht, ist man nicht rechtzeitig zurück, hat man Pech gehabt. Bei Ausflügen die über das Schiff gebucht werden, hat man quasi die "Mitkomm-Garantie"



Véu da Noiva (Brautschleierwasserfall), Seixal.

Früher konnte man noch unter dem Wasserfall durchfahren, die alte Straße ist aber leider (oder Gottseidank?) gesperrt.




Höchste Steilküste Europas, das Cabo Girão, bei Câmara dos Lobos

 Câmara dos Lobos


Tag 4
Auf Teneriffa sind der Lieblingsmann und der Sohnemann zum Wale schauen gegangen.

Das Töchterchen und ich sind zum shoppen.
Die Insel war jetzt nicht so meins, vielleicht waren wir auf der falschen Seite. Santa Cruz war runtergekommen und "versifft", aber was das Töchterchen shoppen wollte haben wir bekommen also alle glücklich.




Tag 5
Auf Fuerteventura haben der Lieblingsmann und ich eine Quadtour gemacht.  Das wollte er unbedingt. :) Diese haben wir schon im Vorfeld über Aida gebucht, eine Sache die ich unbedingt empfehle, wenn man schon weiß, dass man die eine oder andere Tour machen möchte, auf jeden Fall früh buchen, da sind sie noch wesentlich günstiger (30 Tage vor Reisebeginn ist so die Deadline)





Das war echt super, so durch die totale Öde zu fahren, da ist wirklich nichts, außer Steine und ein paar Ziegen...


Tag 6
Lanzarote
Der Sohnemann wollte einen Tag an Board genießen, wenn das Schiff recht leer ist, also haben Mann und Tochter die Insel alleine erkundet und wir haben mit Oma und Opa gechilled. Und so ein Landtag an Bord hat schon was, es geht noch ein bisschen entspannter zu. 






Die Kinder planen schon die nächste Tour. Das Tolle an der Kreuzfahrt ist, dass man nicht packen muss und trotzdem jeden Tag woanders ist. Individualurlaub ist sicher anders 😉 aber so bekommt jeder in einer Woche Urlaub ein bisschen von dem was er gerne mag, und wenn man mit 3 Generationen unterwegs ist, ist es ja nicht ganz so leicht, alle unter einen Hut zu bekommen.

Wenn die Kinder Cluburlauber sind, haben die auch da sicher auch viel Spass. Unsere sind das nicht, aber wir verbringen auch gern Zeit miteinander oder dösen gemeinsam, und auch der Lieblingsmann und ich sind auch nicht so die "Clubberer", muss man auch nicht, denn das Animationsprogramm ist überhaupt nicht aufdringlich.





 PS: Die ist "nur" mein Reisebericht, also keine Werbung ;)

verlinkt bei:
* Freutag
* Urlaubslinkparty


Freitag, 6. März 2015

Den Frühling gesucht- Aida mit Kindern

... und gefunden

Hallo meine Lieben,
Wie versprochen erzähle ich euch heute von unseren Faschingsferien.

Seit ein paar Jahren hat sich eingebürgert, dass wir in diesen Ferien mit meinen Eltern in den Urlaub fahren. Dieses Jahr haben wir uns eine Kreuzfahrt ausgesucht. Meine Eltern sind begeisterte Kreuzfahrer und haben schon einige Touren mit der Aida gemacht. Wir waren „Ersttäter“ und hatten uns die Mittelmeertour rausgesucht.



Tag 1
Ankunft in Mallorca
Dazu mussten wir leider furchtbar früh aufstehen. Um 6:15 Uhr ging der Flieger.
Nach einem kurzen Stopp und Frühstück auf dem Schiff ging es per Shuttel nach Palma de Mallorca.
Kathedrale anschauen, ein bisschen durch die Straßen spazieren, Käffchen trinken.
Sind allerdings schon früh wieder zurück (wir waren echt müde) Kabine beziehen, auspacken, umschauen, ESSEN und vor dem Auslaufen die zwingende Seenotübung.
Das Auslaufen selber hat unser Sohnemann schon nicht mehr gesehen. (Die Welcomeshow haben wir dann auch nicht mehr gesehen)



                                                         Das erste Auslaufen von der Kabine aus gesehen. Spannend

Tag 2
Seetag
Erstmal akklimatisieren. Schiff erkunden, ESSEN! (Wichtiges Thema an Bord ;)) Auf dem Sonnendeck liegen. Das Wetter war viel besser als erwartet. Zwar nicht wirklich Badewetter, aber an einem windgeschützten Fleckchen konnte man gut im T-shirt oder Badeanzug liegen.
Nachmittags waren die Kids im Kidsclub und den Herzensmann hatte ich zu einer gemeinsamen Rasulzeremonie überredet. Mann haben wir gelacht...
Abends das übliche: Essen, Show, Starky geht mit dem Sohnemann ins Bett (ich bin echt nicht seetauglich, gott sei Dank hatten wir Reisetabletten mit)












  







Tag 3
Sizilien-Palermo
... wollten wir zu Fuß erkunden, an der APE kamen wir dann aber doch nicht vorbei. 7 Mann in dem kleinen Ding. Lustig wars.
Ansonsten muss ich nicht nochmal nach Palermo. Dreckig, runter gekommen, arm, es gab viele Ecken, an denen wir uns echt nicht wohl gefühlt haben.
Nach ein paar Stunden haben wir meine Eltern und die Kids zurück zum Schiff gebracht und der Herzensmann und ich sind nochmal alleine los. Haben dann auch die schönen Straßen gefunden. Trotzdem: Palermo ist für uns abgehakt.





So ein kleines Boot kann so einen Koloss in den Hafen ziehen...

Tag 4
Neapel-Vesuv
Persönliches Abenteuer vom Herzensmann.
Mit dem Zug nach Pompei (Töchterchen ist fast ausgeflippt, das war ihr zu unsicher), dann mit einer Taxitour den Vesuv hoch. (Gott sei Dank musste der Sohnemann nicht spucken, waren aber alle leicht grün um die Nase ;)) dann nochmal 20min Fußmarsch rauf zum Krater. Da oben hats echt gezogen. Wir waren mit dicken Jacken, Mützen und Wanderschuhen ausgestattet, wie immer kamen uns aber auch Amis in kurzen Hosen entgegen...
Der Krater selbst war echt beeindruckend, und es raucht immer noch ein bisschen...
Nach Abstieg und wieder Taxitour und Zug noch ein bisschen Sightseeingtour in Neapel. Außerdem die leckerste Pizza Magherita ever (to go für 1,50€) und feines Eis gegessen.





Hammer Ausblick



Da waren wir heute oben...
Tag 5
Citevecchia-Rom
Gebuchte Tour. Rom ist ne gute Busstunde weg.
Wunderschönes Wetter. Leider kann man mit 50 Mann und einer italienischen Stadtführerin nicht rechts und links schauen und die Stadt genießen, aber die wichtigsten Punkte haben wir gesehen.
Kolosseum, Forum Romanum, Pantheon (fanden die Kids am beeindruckendsten), Petersdom, Engelsburg,Trevibrunnen (wird aber grad renoviert, wie viele Sehenswürdigkeiten der Stadt) zur spanischen Treppe haben wir es leider nicht geschafft, und zum Shopping oder gemütlich Käffchen trinken blieb auch keine Zeit.
Ein Nachteil an der Kreuzfahrt: Man kann die Städte nur ankratzen.

Wer früh ins Bett geht erwischt auch den Sonnenaufgang











Tag 6
Seetag
Eigentlich sollten die Kids heute nochmal in den Kidsclub (unsere Kinder sind keine Cluburlauber, wir mussten sie zwingen zu gehen). Statt dessen lagen wir alle zusammen den ganzen Tag auf dem Sonnendeck haben gespielt, gelesen, gefaulenzt und gegessen.





Tag 7
Barcelona
Die Männer haben sich aufgemacht zum Camp Nou, (Fußballstadion) Highlight vom Sohnemann!
Der Rest von uns: Sightseeintour. Die war aber leider nichts. Der Bus hatte blöde Fenster, Panorama war da leider nicht. Der Spaziergang durchs gothische Viertel war ok, aber viele tolle Sachen hat die Stadtführerin leider gar nicht erwähnt. An der Sagrada familia haben wir uns dann abgesetzt und allein weiter gemacht. Ich war ja schon mal in Barcelona, und das konnte ich auch erklären bzw. aus meinem Stadtführer vorlesen. Sollte ich nochmal eine Kreuzfahrt machen, würde ich definitv ohne Touren buchen, und „Hop on and off“ Busse nehmen.
Sind dann zurück zur Ramblas und haben uns mit den Jungs getroffen. Nochmal in die Markthalle, zum Platz der 3 Grazien (mein Lieblingspaltz in Barcelona) und zur Columbussäule. Dann wieder meine Eltern mit den Kids ins Taxi zum Schiff geschickt, und der Herzensmann und ich haben noch speedshopping gemacht, abends war die Kidsshow, es war echt klasse, was die da in einer Woche auf die Beine gestellt haben.

Jahaa, wieder den Sonnenaufgang erwischt














Tag 8
Heimreise
Wieder furchtbar früh aufstehen und zurück nach Hause.
Ich habe leider wieder sehr gelitten, eigentlich noch mehr als AUF dem Schiff. Kreuzfahrten werden nicht mein bevorzugtes Reisemittel ;) Klar ist es toll, dass man jeden Tag woanders ist, ohne Koffer packen zu müssen, aber leider ist man auch im Dauerstress, weil man auch immer aufpassen muss, dass man auch ja rechtzeitig zurück ist.








Fazit:
Es gibt ein paar Touren die ich gern mit dem Schiff machen würde (zb. Thalin, St.Petersburg) dafür würde ich nochmal auf ein Kreuzfahrtschiff. (mit ausreichend Reisetabletten) Für Städte die ich auch mit dem Auto erreichen kann, sicher nicht mehr. Auch würde ich bei der nächsten Tour, wahrscheinlich die eine oder andere Stadt auslassen. Denn jeden Tag neu orientieren und anschauen ist nicht nur für die Kinder anstrengend.
Was aber echt genial ist, ist die Freundlichkeit und Professionalität an Bord. Das war echt der Hammer. Die Leute waren alle soo nett, und schienen auch echt gern da zu arbeiten. Essen war auch in Ordnung, und nachdem sich alle Gäste (inklusive unserer Kinder) sortiert hatten und gemerkt hatten , dass tatsächlich genug zu essen für ALLE da ist, war auch das Essen entspannt.


Ach ja, fürs Protokoll: Dies ist kein Werbepost, sondern "nur" mein Reisebericht. :)

Let the sun shine


Liebe Grüße
Starky
verlinkt bei der Urlaubslinkparty von Nähfrosch
 #unterwegsmitteenies#unterwegsmitkindern