Klappentext:
Don Tillman will heiraten. Allerdings findet er menschliche Beziehungen oft höchst verwirrend und irrational. Was tun? Don entwickelt das Ehefrau-Projekt: Mit einem 16-seitigen Fragebogen will er auf wissenschaftlich exakte Weise die ideale Frau finden. Also keine, die raucht, trinkt, unpünktlich oder Veganerin ist.
Und dann kommt Rosie. Unpünktlich, Barkeeperin, Raucherin. Offensichtlich ungeeignet. Aber Rosie verfolgt ihr eigenes Projekt: Sie sucht ihren biologischen Vater. Dafür braucht sie Dons Kenntnisse als Genetiker. Ohne recht zu verstehen, wie ihm geschieht, lernt Don staunend die Welt jenseits beweisbarer Fakten kennen und stellt fest: Gefühle haben ihre eigene Logik.
Darum geht's:
Der australische Professor Don Tillmann, ist hochintelligent und auf der Suche nach der passenden Frau fürs Leben. Sein Leben ist komplett durchgeplant, (Asperger Patienten?) damit er im Alltag zurecht kommt und so hat er einen strikten Ernährungsplan, einen ausgeklügelten Terminplan und auch sonst viele Kriterien für den perfekten Tag. Damit auch die Traumfrau perfekt passt, entwirft er den ultimativen Traumfrau-Fragebogen. Dieser wird bei jeder Enttäuschung weiter ausgefeilt und verbessert. Dann aber läuft ihm die rothaarige Barfrau Rosie über den Weg. Unpünktlich, Raucherin, Vegetarierin, … sprich das absolute Gegenteil seiner "Traumfrau". Da sie auf der Suche nach ihrem leiblichen Vater ist, Don die Möglichkeit zum Genabgleich hat und sie sein wissenschaftliches Interesse geschürt hat, starten sie gemeinsam ein Vater- Projekt. Das nimmt Don so in Anspruch, dass das Traumfrau-Projekt erst einmal auf die Seite gelegt wird und wie das so ist, kommen die beiden sich näher...
Mein Fazit:
Hoch gelobter internationaler Bestseller? Naja, das kann ich nicht ganz nachvollziehen. Wer Monk und Big Bang Theory's Sheldon mag, findet hier einige witzige Passagen im gleichen Stil (sehr witzig z.b. wenn er auf einer Cocktailparty arbeitet um Genmaterial zu besorgen und vorher alle Rezepte auswendig gelernt hat). Aber es ist und bleibt eine kleine Liebesgeschichte, die sich allerdings sehr nett und flüssig liest. Muss man nicht unbedingt gelesen haben, aber für einen Tag am Strand oder als Schmöker im Winter bestens geeignet.

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* Freutag

Ich habe das Buch damals gleich nach Erscheinen gelesen/gehört und war sogleich begeistert. Die schöne Sprache macht einfach Freude neben der interessanten Geschichte. Und die Cocktailnacht mit all ihren Einzelheiten ist einfach unvergleichlich und auch unvergesslich. LG Kuestensocke
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