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Freitag, 12. Juli 2019

Roadtrip durch Florida- Everglades und Keys


Hallo meine Lieben,

schön, dass ihr wieder vorbei schaut, heute erzähle ich euch mehr von unserem Florida Urlaub.

Nach unseren Erholungstagen an den diversen Stränden von Naples, St. Petersburg und Clearwater *klick* war an Tag 4 Abenteuer angesagt.

Wir hatten einen Tag für insgesamt 115 Meilen auf dem Tamiamitrail durch die

Everglades

geplant, denn wir hatten vor, an jedem interessanten Wegweiser anzuhalten und uns das anzusehen.




Ich sag schon vorweg, wir haben nicht an allen Halt gemacht. Aber das macht nichts, man muss ja auch wiederkommen können ;)

Erster Stop war der

Collier-Seminole State Park

Am Eingang steht eine riesen Maschine, mit der die ursprüngliche Straße durch den Sumpf gebaut wurde, schon cool.


Weiter gibt es einen See, Campingplatz, Grillplätze und einen beplankten Pfad, durch den Margrovensumpf, den Royal Palm Hammrock Trail




 Der Ranger meinte, EIGENTLICH haben sie hier keine Alligatoren. Sehr vertrauenserweckend ;)



Am Anfang des Pfades ist eine Lichtschranke, vielleicht, damit sie wissen, dass alle wieder da sind?
Der Weg ist wunderschön, die Pflanzenwelt ist sehr beeindruckend und wenn man sich Zeit lässt, sieht man auch einiges von der Tierwelt.




Für den Weg waren 45min veranschlagt, wir haben ihn in unter 30 geschafft, das Töchterchen ist vorneweg gestürmt, aus Angst die Alligatoren fressen sie ;)




Der nächste Stopp führte uns zu einer Aussichtsplattform beim

Tamiami Marsh Trail.

hier sieht die Umgebung schon ganz anders aus.





Weiter ging es entlang des Tamiamitrails bis wir irgendwann rechts abbogen auf die

"Looproad"

eine Schotterstraße mit ordentlichen Schlaglöchern drin.




Unser hohes Auto hat uns da sehr gute Dienste geleistet. Jetzt hieß es rechts und links Ausschau halten was sich so in den Wasserlöchern tummelt.




Alligatoren, Schildkröten, eine Schlange, diverse Vögel und riesen Heuschrecken konnten wir beobachten.









Man hätte auch ein Stück rein laufen können, aber ich gebe zu, wir waren Schisser...




Für die  24 Meilen Looproad haben wir allein schon knapp 3 Stunden gebraucht.



Danach war ein bisschen die Luft raus, sodass wir ohne weiteren Stopp Richtung Airboat-Tour gefahren sind.




Diese hatten wir schon beim letzten Mal genau beim gleichen Anbieter gemacht. Und es war wieder sehr cool. Auch wenn wir letztes Mal wesentlich mehr Alligatoren gesehen haben.


Dafür gab es dieses mal Babys zu sehen. Wusstet ihr dass die Mama zischt wie eine Schlange, wenn das Kleine zu neugierig wird und aus dem Wasser will? Also ich nicht





Am späten Nachmittag kamen wir dann in unserem Motel in

Homestad

an, auch hier waren wir angesichts der Preis-Leistungsverhältnisses wieder mega zufrieden, nach einer Dusche waren wir im Florida Keys Outlet Marketplace zum shoppen, hier waren wir aber eher enttäuscht. Nach einem leckeren amerikanischen Burger bei Applebee's, und einem Drink am Pool ging es direkt ins Bett, denn am nächsten Tag folgte gleich die nächste Mammutstrecke den Hihgway Nr1 über die








Keys nach Key West 

Leider hatten wir an genau diesem Tag kein Glück mit dem Wetter, das ist mit uns mitgeflogen, und so hatten wir immer mal wieder Regenschauer und konnten einige "Hotspots" wie zB. die Seven-Mile-Bridge nicht richtig genießen geschweige denn fotografieren.




Unseren ersten wirklichen Stop haben wir auf

Islamorada

gemacht, hier kann man Fische füttern, mit Glück einen Sandhai sehen, aufs Meer starren, essen gehen und in einem riesen Anglerladen einkaufen.






Wie gesagt, wegen des Wetters sind wir ziemlich durch gefahren, was den Vorteil hatte, dass wir relativ früh in 

Key West

ankamen.



Hier hatten wir dann ein wirklich tolles Hotel, das Truman Hotel.
Mini Klein, ruhig, mit Pool im Innenhof, Frühstück am Pool, und trotzdem mittendrin,denn die Duval Street ist nur eine Querstraße entfernt.




Unser erster Weg ging zum

Southernmost Point

zum Familienfoto machen. (Nachmittags muss man leider anstehen, das Töchterchen und ich waren am nächsten Morgen nochmal da, da waren wir fast allein.)




Dann haben wir uns eine Trolleytour gegönnt. War lustig, interessant und kann man gut mal machen.






 




Nachdem wir mittags nicht wirklich gegessen hatten, waren wir abends schon früh hungrig, also sind wir in ein Restaurant gegenüber des Hotels zum Fisch essen gegangen. Gesättigt sind wir die Duval Street entlang Richtung

Mallory Square

und weiter an den Pier, zum tatsächlich ersten Sonnernuntergang des Urlaubs, spaziert.






Hier ist man natürlich nicht alleine und wir haben das schlechteste (und teuerste) Bier des ganzen Urlaubs getrunken, aber es gibt Entertainment




und der Sonnenuntergang entschädigt dafür. Dass geklatscht wird ist etwas befremdlich, aber gut.





Der Rückweg zeigt dann, was die Duvall Street kann, Bars, ja auch merkwürdige Gestalten aber eine wahnsinnig tolle Stimmung mit Livemusik und Bars unter freiem Himmel. Leider konnten wir das nicht genießen, denn Teenies müssen draussen bleiben.




Am nächsten Morgen starteten die Jungs ganz früh zu einer Schnorcheltour und wir Mädels Richtung

Hemmingway House

Um ins Haus zu kommen, muss man Eintritt bezahlen, es gibt regelmäßig geführte Touren, die kostenlos sind und die kann ich auf alle Fälle empfehlen.




Die Tour war spannend, schön erzählt, mit lustigen Anekdoten, und überall im Haus begegnet man den 6-zähigen Katzen




Im Anschluss musste ich erstmal wieder ein bisschen was von ihm lesen.




Nach der Tour sind wir noch ein bisschen durch die Straßen geschlendert und haben es uns dann am Hotelpool gemütlich gemacht, um auf die Jungs zu warten und dann die Rückfahrt Richtung Miami anzutreten. Und dann saß plötzlich dieser Kollege auf dem Balkongitter





Auch das fand ich übrigens sehr nett vom Hotel, obwohl wir ausgecheckt hatten, durften wir uns auf dem Gelände aufhalten und auch nochmal kurz in unser Zimmer zum umziehen, da es noch nicht geputzt war.

Auf dem Rückweg haben wir dann die Abfahrt zur old seven mile Bridge verpennt... aber das entdeckt:




Auf der alten Brücke wächst einfach aus dem Beton ein Baum... Krass oder?


Lust auf mehr? Teil 1 unseres Roadtrips mit  Orlando und den Strände der Westküste Floridas könnt ihr hier nachlesen 
-Teil 1 Orlando& Westküste Floridas
Und hier geht es zu Teil 3: Miami/ Miami Beach

Das Kleingedruckte: Alles im Post ist selbst erlebt und bezahlt. Wenn Werbung, dann aus Überzeugung und ohne Gegenleistung.



verlinkt bei:

Freutag
Urlaubslinkparty

1 Kommentar:

  1. Schön, dass du uns auf mitnimmst auf euren Roadtrip. Wir waren vor einigen Jahren in Florida und beim lesen deines Post kommen schöne Erinnerungen hoch.
    LG Julia

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