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Samstag, 5. Mai 2018

Neue Gedanken zur DSGVO

Hallo meine Lieben,


Die DSVGO zieht Kreise, die letzten Wochen gab es kaum ein anderes Thema, wenn ich privat am PC saß. 




Und selbst wenn ich denke es jetzt erstmal gut sein zu lassen, es ist wie bei einem Unfall, wo man doch immer wieder hinschauen muss. Ich kann es einfach nicht leiden wenn etwas "unfertig" ist.
Man wird aber auch immer wieder daran erinnert, denn egal wo man surft überall werden die Datenschutzbestimmungen angepasst. Ich hatte ja überlegt zu Wordpress umzuziehen oder den Blog zu schließen, auf diversen Hompages gestöbert (falls ihr noch was tun müsst, schaut mal meine Posts hier und hier, da habe ich meine "Quellen" verlinkt)

Letzendlich habe ich mich entschieden, den Blog hier zu belassen. Wordpress ist zwar besser aufgestellt, aber nur wenn man seine Homepage selbst hostet (was bedeutet, man hat eine Domain und bezahlt dafür) wenn man den Blog direkt bei Wordpress.com hat ist es wie hier irgendwann kommt man auch nicht wirklich weiter...

Wie dem auch sei, an meinen letzten Hürden (Google Analytics und Adsence über den Blog auszuschalten und die Kommentarfunktion "DSVGO konform" zu machen), bin ich bisher gescheitert.

Wobei ich ganz ehrlich sagen muss, ich finde, das Ganze ist auch überreglementiert. Ich habe es schonmal gesagt und steh dazu, ich finde Datenschutz richtig und wichtig! Aber ich finde, man muss als Nutzer des Internets auch das Hirn einschalten. 

Wenn ich nicht will, dass Daten von mir gespeichert werden, darf ich mich nicht bei den Sozialen Netzwerken/Chrome und co anmelden oder überhaupt im Netz surfen.
Wenn ich auf Blogs kommentiere möchte ich, dass es jemand liest, sonst könnte ich mir den Kommentar ja sparen und dann ist ja wohl auch klar, dass dieser Kommentar irgendwo gespeichert werden muss...

Überspitzt gesagt:
"Wenn ich nicht will, dass man mich nackt sieht, darf ich mich nicht nackt auf den Dorfplatz stellen und erwarten, dass der Rest der Welt sich die Augen verbindet, sondern muss meine Klamotten anbehalten."

Die DSVGO sieht aber vor, dass wir als Blogger (und alle anderen natürlich auch) die Augenbinden ausgeben und aufpassen, dass auch jeder die ja aufsetzt. (Sobald aber in den Datenschutzbestimmungen darauf hingewiesen wird ist alles ok...)

Wenn ihr frei entscheiden wollt, ob eure Daten gespeichert werden oder nicht dann müsst ihr selbst aktiv werden.
Es gibt diverse Add-ons die ihr euch für den Browser installieren könnt.
Zb. den Ghostery Plug-in. Dort könnt ihr sehen welche Tracker auf den Seiten gesetzt werden, selber deaktivieren und eure eigenen Aufrufe werden nicht mehr protokolliert. Das geht für einzelne Seiten oder generell allerdings muss man das bei jedem Gerät extra machen.

Wenn ihr speziell Google Analytics ausschalten wollt, könnt ihr euch zb. über tools.google.com in den Erweiterungen das Javascript "gaoptout" runterladen und installieren. Dann entscheidet ihr ob eure Daten gesammelt werden oder nicht.

Ich starte einen neuen Versuch das Thema zumindest die nächsten 2 Wochen  zu den Akten zu legen und vertraue darauf, dass die Dinge, die ich nicht regeln kann, weil mir einfach das Programmier-Gen fehlt, von Blogger geregelt wird. Falls nicht, werde ich die Kommentarfunktion zum 25.05 abschalten, was ich aber unendlich schade fände, denn bloggen lebt ja auch einfach von den Kommentaren....

Wie weit seid ihr? Und zu welchem Schluss seid ihr gekommen?





Kommentare:

  1. Hallo Anja,
    ich finde, dass wird langsam echt merkwürdig, worauf man alles achten soll. Sehe dass wie du. Dein Marktplatz-Beispiel ist sehr treffend.
    Kann es auch gut verstehen, dass man als Hobby-Blogger dann doch das Handtuch wirft und komplett mit dem Bloggen aufhört. Und das ist total schade.
    Die Idee, die Kommentarfunktion auszuschalten ist da wohl erstmal die beste Lösung. Hoffen wir mal, dass Blogger da bald mal in die Puschen kommt. Ohne den Austausch ist das Bloggen doch ziemlich langweilig.
    Liebe Grüße
    Marietta

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  2. Ich bin momentan so weit, dass ich am 25.5. meinen Blog auf privat stellen werde. Mir ist das echt zu heiß, dass ich nicht alle Kriterien erfüllen kann und dadurch Ärger bekomme.....im schlimmsten Fall noch mit richtig viel Kosten verbunden. Das ist es mir nicht wert.
    Glücklich bin ich nicht damit.....aber das ist für mich momentan der Stand der Dinge.
    Lieben Gruß
    Gisi

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  3. Ich finde, du hast wirklich alles menschenmögliche getan. Auch dein Feld unter dem Kommentar ist eindeutig. Die Leute müssen halt lesen. Aber wer liest schon *lach* im Internet... die meisten gucken nur bildchen.
    Ich habe auch alles mögliche auf meinem Blog gemacht und Google und andere Websites wie Pinterest etc. ziehen ja nach und weisen auf den Datenschutz hin.
    Mehr geht nun wirklich nicht.

    Ganz gut finde ich die Rechtsanwälte hier, die befassen sich mit Medienrecht etc. und die Seite ist wirklich informativ: https://www.wbs-law.de/datenschutzrecht/dsgvo-und-fotografie-was-gilt-ab-25-mai-fuer-fotografen-fotojournalisten-und-private-77116/

    Hier gibt es auch eine "wasserdichte" Datenschutzerklärung: https://www.wbs-law.de/it-recht/datenschutzrecht/datenschutzerklaerung-generator/

    Ich hoffe, wie werden weiter bloggen können dürfen

    Liebe grüße
    Gusta

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Ich freue mich über jeden Kommentar.

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